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Die Geschichte hinter unseren Sorten-Namen
Bei Maisto Caffé bekommt keine Sorte einfach eine Nummer. Jeder Name kommt aus Neapel — aus den Gassen, von den Hügeln, aus dem Theater und aus dem Lebensgefühl der Stadt, in der neapolitanischer Espresso nicht nur ein Getränk, sondern eine tägliche kleine Zeremonie ist. Wir rösten in Brandenburg, bei Oranienburg. Aber die Sprache unserer Sorten bleibt neapolitanisch. Hier ist die Geschichte dahinter. Die Figuren: Charaktere aus Neapels Straßen und Bühnen Manche Namen sind kleine Persönlichkeiten. Sie erzählen, wie eine Sorte schmecken will. Scugnizzo — der neapolitanische Straßenjunge Ein scugnizzo ist im Neapolitanischen der pfiffige Straßenjunge: flink, frech, voller Energie, immer mittendrin im Trubel der Altstadt. Genau dieses Temperament steckt im Scugnizzo — ein Espresso mit Charakter und Wachheit, der nicht lange fragt, sondern losgeht. Pulcinella — die Maske der Commedia dell'arte Pulcinella ist die neapolitanische Figur der Commedia dell'arte schlechthin: die weiße Tracht, die schwarze Maske mit der langen Nase, ein Schlitzohr mit großem Herzen, mal melancholisch, mal komisch. Eine Figur mit vielen Facetten — und so ist auch der Pulcinella gedacht: vielschichtig, mit Tiefe und einem Augenzwinkern. Pinocchio — die Holzpuppe, die lebendig wird Pinocchio gehört zu den bekanntesten Figuren der italienischen Literatur (auch wenn seine Geschichte aus der Toskana stammt). Der Name steht für Verwandlung — vom Stück Holz zum lebendigen Charakter. Ein schönes Bild für einen Kaffee, der erst in der Tasse wirklich zu sich kommt: Pinocchio. Die Orte: Neapels Viertel in der Tasse Neapel ist eine Stadt der Quartiere, jedes mit eigenem Gesicht. Ein Teil unserer Sorten trägt diese Ortsnamen — als Hommage an die Plätze, an denen man morgens an der Bar steht und seinen Espresso trinkt. Posillipo — der Hügel über dem Golf Posillipo ist das Nobelviertel auf dem Hügel im Westen Neapels, mit weitem Blick über den Golf bis zum Vesuv. Der Name geht auf das altgriechische Pausilypon zurück — sinngemäß „Ort, der den Kummer stillt". Ein passenderer Name für einen Moment der Ruhe lässt sich kaum finden: Posillipo. Vomero — das Viertel hoch über der Stadt Der Vomero liegt auf den Hügeln über der Altstadt, erreichbar mit den berühmten Standseilbahnen. Ein lebendiges, etwas eleganteres Quartier mit Aussicht. Der Vomero trägt diesen Namen für alle, die ihren Espresso gern eine Stufe über dem Alltag genießen. Die Bedeutungen: Worte, die für ein Gefühl stehen Nicht jeder Name ist ein Ort oder eine Figur. Manche sind einfach ein Versprechen. Fortunata — von fortuna, dem Glück. „Die Glückliche". Ein Name für die kleine Freude, die ein guter Espresso in den Tag bringt. Insonnia — italienisch für Schlaflosigkeit. Eine 100% Robusta-Sorte, kräftig und wach machend — der Name ist hier Programm. Pompei — benannt nach der antiken Stadt am Fuß des Vesuv, in unserem Sortiment als entkoffeinierte Variante: der Genuss bleibt, auch ohne das Koffein. Vom Namen zur Tradition Zwei Sorten erzählen weniger von Neapel als vom Handwerk und der Art, wie man in Süditalien Kaffee zubereitet. Modica verweist auf die sizilianische Stadt, die für ihre eigene, raue Schokoladentradition bekannt ist — ein Name mit Tiefe und Süße im Hinterkopf. Und der Moka trägt den Namen der Zubereitung, die in jeder italienischen Küche steht: der Espressokocher auf dem Herd, das blubbernde Geräusch, der Duft am Morgen. Hinter jedem Namen steht also kein Marketing-Einfall, sondern ein Stück Neapel — eine Figur, ein Viertel, ein Wort, das ein Gefühl trägt. Wer eine unserer Sorten aufbrüht, holt sich ein kleines Stück dieser Stadt nach Hause. Stöbere durch unsere Espresso-Sorten und finde den Charakter, der zu dir passt — vom frechen Scugnizzo bis zum ruhigen Posillipo. Buon caffé!
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